Fabian Flückiger

PC, ♫ and much more ;)

PC und Co.

iTry; Ein Windows / Linux User auf Abwegen

Igitt, Mac…

Das hat bestimmt jeder schon gesagt, und wenn nicht auf jeden Fall gehört.
Doch was stimmt daran? Besteht ein Mac nur aus einem Lebensgefühl? Oder kann man dieses System auch wirklich verwenden?
Das und noch viel mehr in diesem Beitrag.

 

Aller Anfang ist schwer…

Der erste Bootvorgang. Warum tue ich mir das nur an?

Alles sieht so ungewohnt aus, es erinnert mich ein wenig an Ubuntu, das doch ziemlich ähnlich aussieht.
Doch Ubuntu ist schlanker, und ich finde auch übersichtlicher.

Oh, ich habe ja jetzt GarageBand! Immerhin etwas..
Also sofort das E-Piano per USB an den Mac angeschlossen.

Nothing happens..

Nach zweistündiger Suche endlich ein Treiber gefunden, den installiert, das System neugestartet. Und siehe da: Mein E-Piano funktioniert endlich als MIDI Eingabequelle!

Nun kann ich endlich beginnen. Ein paar Loops zusammengezogen und schon fe.. Die Meldung, dass GarageBand nun 14 GB Sounds herunterladen muss, trübt die Freude. Bei 5 Mbit/s machen solche Überraschungen keinen Spass..

 

Mac und Windows

Ganz ohne Windows komme ich nicht aus. Denn es gibt weder Visio noch Visual Studio für Mac. Ich habe mich deshalb für vmWare Fusion entschieden. Fusion ist meiner Meinung nach die beste Software um Windows unter OS X zu virtualisieren. Das beste daran ist wohl die Möglichkeit, von der VM Snapshots zu machen, und sie dann mit einem Klick wieder zurückzuspielen.

Leider kennt Windows das Mac Tastaturlayout nicht. Das macht die Suche nach geschweiften Klammern und co. zu einem blinden „Ich drück mal diese Taste“.

Installieren und deinstallieren von Software

Alle sagen wie einfach es sei, eine Software unter OS X zu installieren. Das kann ich so nicht bestätigen:

Bei Windows lade ich eine .exe herunter, welche mich entweder durch einen Installationsassistenten führt, oder welche ich direkt nach dem Download ausführen kann.

Bei OS X lade ich ein .dmg herunter. Nachdem ich es geöffnet habe, muss ich entweder das Programm in den Programme Ordner ziehen, oder ein Installationsassistent führt mich durch die Installation. Danach muss ich das .dmg erst aushängen, dann kann ich es in den Papierkorb legen und erst jetzt löschen.

Und die Deinstallation ist noch einmal ein ganz anderes Thema. Als Beispiel habe ich hier mal die offizielle Anleitung von Microsoft zum deinstallieren von Office für Mac.

TimeMachine

TimeMachine ist wohl das genialste an einem Mac. Es ist mit Abstand die simpelste und beste Backuplösung die ich bis jetzt gesehen habe. Und das sogar kostenlos!  Hut ab Apple!

Bedienungsfreundlichkeit

OS X ist für die Bedienung mit Touchpad optimiert. Mit einer „normalen“ Maus wird’s mühsam. Und eine Magic Mouse kostet mehr als eine Apple Tastatur. Really?

Aber mit Touchpad ist das System sehr leicht bedienbar. Die Gesten funktionieren sehr gut und erleichtern den Umgang mit OS X sehr. Daumen hoch!

Egal ob mit oder ohne Maus: Sobald zwei Fenster auf einem Bildschirm sind, wirds mühsam. Da hat Windows eindeutig die Nase vorn.

Mac und Android

Die beiden werden wohl nie Freunde.. Wenn man Dateien vom Mac aufs Android Handy / Tablet kopieren will, benötigt man eine Zusatzsoftware.

Eine Synchronisation mit iTunes ist nicht möglich.

 

FAZIT (bis jetzt)

Ich werde wohl noch einige Zeit brauchen, bis ich alle Tastenkombinationen kenne, welche ich benötige, weiss wo ich was finde.

Wenn es so weit ist werde ich Fehler in diesem Beitrag noch beheben, vermutlich einige Punkte hinzufügen oder ergänzen.

Doch bis dahin werden wichtige Dinge noch auf dem PC erledigt. Punkt.

 

HowToBatch: Minecraftserver starten

Das Ziel: Eine .bat die einen Minecraftserver, der mit so viel RAM startet, wie der Benutzer eingegeben hat.

Schritt 1: Eine Batch mit Benutzereingabe.

Zuerst erstellen wir eine .bat Datei. (Anleitung)

In die oberste Zeile schreiben wir

@Echo off

Dies bewirkt, dass wir nicht vor jeden Befehl ein @ setzen müssen.

Nun fragen wir den Nutzer, wie viel RAM er dem Server zuweisen will.

Echo Wie viel GB RAM soll der Server benutzen?

Der Befehl Echo gibt die Zeile aus. In unserem Fall ist das der Satz „Wie viel GB RAM soll der Server benutzen?“

 

Damit wir nun den Benutzer bestimmen lassen können, wie viel RAM der Server benutzen soll, benötigen wir eine Variable:

set /p eingabe=

Mit set wird eine Variable definiert. Beispiel:

set anzahl=2 Definiert die Variable anzahl und setzt sie auf 2.

Wichtig:

  • Vor dem Gleichheitszeichen steht der Name, hinter dem Gleichheitszeichen steht der Wert
  • Leerschläge nach dem Gleichheitszeichen gelten auch als Wert.

Eine Benutzereingabe wird mit dem Schalter /p erstellt.

Damit wir sehen können, ob es funktioniert, geben wir nun die Variable mithilfe von Echo wieder aus:

Echo %eingabe%

Wenn wir das nun ausführen, blitzt kurz das CMD auf, jedoch verschwindet das Fenster gerade wieder. Um das zu verhindern, müssen wir als letzten Befehl PAUSE einfügen. PAUSE bewirkt, dass das Skript angehalten wird.

 

Nun testen wir einmal ob es funktioniert, indem wir die .bat starten. Jetzt geben wir 2 ein und drücken Enter.

Das Ergebnis sollte in etwa folgendermassen aussehen:

batch_test1

 

So, der grösste Teil ist nun geschafft! 😀

Den Befehl Echo %eingabe% benötigen wir nicht mehr, und können ihn löschen.

 

Schritt 2: Variable in einem Befehl nutzen

 

 

Ein Minecraftserver kann mit dem Befehl

java  -Xmx1G -jar minecraft_server.jar

gestartet werden. In diesem Beispiel wird der Server mit 1 GB RAM gestartet. (-Xmx1G)

Nun ersetzen wir die Zahl 1 durch unsere Variable:

java  -Xmx%eingabe%G -jar minecraft_server.jar

Nun sieht das Skript etwa so aus:

@Echo off
Echo Wie viel GB RAM soll der Server benutzen?
set /p eingabe=
java -Xincgc -Xmx%eingabe%G -jar minecraft_server.jar
PAUSE

Nun laden wir von hier die minecraft_server.VERSION.jar herunter und benennen sie zu minecraft_server.jar um.

Nun sind wir am Ziel!

Damit es funktioniert muss die minecraft_server.jar natürlich im selben Ordner wie das Skript selbst liegen.

 

Viel Spass!

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Hier werden später Tutorials und andere Dinge veröffentlicht werden.